Antihaftbeschichtete Pfannen können Millionen winziger Plastikpartikel freisetzen.

Mikroplastik – winzige Partikel kleiner als 5 mm – zählt zu den drängendsten Umweltproblemen unserer Zeit. Diese Partikel finden sich praktisch überall: auf dem Meeresboden, in unseren Lebensmitteln und sogar in unserem Körper. Sie stammen aus vielen überraschenden Quellen. Neue Forschungsergebnisse enthüllen nun eine weitere mögliche Quelle: Ihre zerkratzte Antihaftpfanne.

Eine bahnbrechende Studie zeigt, dass ein einziger Kratzer 9.100 Mikroplastikpartikel freisetzen kann.

Eine wegweisende Studie von Forschern der Flinders University und der Newcastle University (veröffentlicht in „Science of the Total Environment“ im Dezember 2022) zeigte, dass ein einziger Kratzer in einer Teflon-beschichteten Antihaftpfanne bis zu 9.100 Mikroplastikpartikel freisetzen kann.

Noch alarmierender ist die Tatsache, dass bei starker Beschädigung der Beschichtung während des normalen Kochens bis zu 2,3 ​​Millionen Partikel freigesetzt werden können. Diese Partikel bestehen hauptsächlich aus Polytetrafluorethylen (PTFE), einer PFAS-Verbindung, die zusätzliche Gesundheitsrisiken birgt. Wurden die Mikroplastikpartikel und die freigesetzte Hitze dadurch verursacht?

Mikroplastik lässt sich in zwei Kategorien einteilen:

Primäres Mikroplastik: Gezielt in kleinen Partikelgrößen hergestellt (z. B. Mikrokügelchen in Produkten).

Sekundäres Mikroplastik: Hergestellt aus größeren Kunststoffbestandteilen.

Mikroplastik wurde nachgewiesen in:

Meeresfrüchten und Trinkwasser.

Hausstaub.

Sogar in Lunge und Blut von Menschen.

Zu den potenziellen Gesundheitsrisiken zählen Entzündungen, Hornhauterkrankungen und ein möglicher Zusammenhang mit Krebs, insbesondere bei Mikroplastik, das PFAS (permanente chemische Verbindungen) enthält.

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