Schockierend: Großeinsatz der Polizei nach gewalttätiger Auseinandersetzung zwischen Neuankömmlingen und einer Gruppe einheimischer Jugendlicher auf einem Jahrmarkt.

Der Jahrmarkt in Den Bosch wurde am Mittwochabend Schauplatz einer angespannten Situation, in deren Verlauf eine Gruppe syrischer Jugendlicher das Gelände unter Polizeibegleitung verlassen musste. Was als vergnüglicher Abend an der Autoscooterbahn begonnen hatte, eskalierte zu einer Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen und Mitgliedern einer lokalen Aktivistengruppe.

Eskalation an der Autoscooterbahn
Die Unruhen begannen an der beliebten Autoscooterbahn, wo sich Mitglieder der Aktivistengruppe „Defend Den Bosch“ versammelt hatten. Diese Gruppe, die sich selbst als Organisation zur Bekämpfung von Belästigungen in der Stadt bezeichnet, gab an, aufgrund von Berichten über Probleme an der Attraktion vor Ort gewesen zu sein. Die Aktivistengruppe erklärte, syrische Jugendliche hätten sich angeblich gegenüber Mädchen an der Autoscooterbahn unangemessen verhalten. Daraufhin beschlossen sie, die Jugendlichen auf ihr Verhalten anzusprechen, was laut der Gruppe in einer Auseinandersetzung mit Schubsen und Drängeln mündete.

„Defend Den Bosch“ gab später an, mit etwa zehn Jugendlichen gesprochen zu haben. Ihrer Darstellung zufolge verließ die Gruppe schließlich auf ihre Bitte hin das Gelände, während Polizisten zwischen den Parteien vermittelten, um die Situation zu beruhigen. Die Aktivistengruppe gab außerdem an, dass sich mehrere Schausteller im Nachhinein für ihre Aktionen bedankt hätten.

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