Duschen mag wie eine einfache, tägliche Gewohnheit erscheinen, doch ab einem gewissen Alter kann es körperlich anstrengender und, wenn es zum falschen Zeitpunkt geschieht, potenziell riskant werden.
Mit zunehmendem Alter treten im Körper verschiedene natürliche Veränderungen auf:
Die Durchblutung kann sich verlangsamen.
Der Blutdruck kann leichter schwanken.
Gleichgewicht und Koordination können nachlassen.
Die Körpertemperaturregulierung kann weniger effizient sein. Aufgrund dieser Veränderungen empfehlen einige Gesundheitsexperten älteren Erwachsenen, beim Duschen besonders darauf zu achten, wann und wie.
Der frühe Morgen birgt möglicherweise das größte Risiko. Laut Geriatrie-Spezialisten stellen die Stunden zwischen 5 und 8 Uhr morgens für manche ältere Erwachsene ein erhöhtes Risiko dar.
Zu dieser Zeit:
ist die Körpertemperatur noch relativ niedrig.
ist der Blutdruck möglicherweise noch nicht stabil.
ist das Nervensystem noch im Übergang vom Schlaf zum Wachzustand.
Ein plötzlicher Wechsel in sehr heißes oder kaltes Wasser kann den Körper in dieser Zeit zusätzlich belasten.
Mögliche Reaktionen können sein:
Schwindel
Schwäche
Gleichgewichtsstörungen
Benommenheit
Ohnmachtsgefühl
Für ältere Menschen, die allein leben oder bereits Gleichgewichtsprobleme haben, kann das Risiko noch höher sein.